10 Methoden zur Ideenfindung

Gastbeitrag von Julia Bose, Redakteurin bei der Initiative „Deutschland startet“

Ideen sind das A und O. Ohne Ideen, keine (Weiter-)Entwicklung. In diesem Gastbeitrag stellt Ihnen Julia Bose zehn Methoden vor, die den Prozess der Ideenfindung in Gang bringen können.

Ob beruflich oder privat: Am Anfang einer jeden Unternehmung steht die Idee. Sie ist die Basis allen Schaffens. Manche Ideen kommen uns scheinbar aus dem nichts in den Sinn oder überraschen uns im Schlaf. Über andere zerbrechen wir uns monatelang den Kopf.

Zunächst einmal müssen Sie sich natürlich überlegen, zu welchem Thema Sie eine Idee generieren möchten. Versuchen Sie sich möglichst genau klar zu machen, was Sie suchen. Denn nur so können Sie auch eine passende Idee finden.

  1. Die innere Suchmaschine. Wir machen es tagtäglich, wenn wir nach etwas suchen: Wir bemühen Google. Schmeißen Sie Ihre innere Suchmaschine an. Welche Fragen und Suchbegriffe würden Sie in die Suchzeile eingeben? So generieren Sie auf jeden Fall die richtigen Fragen und vielleicht auch erste Antworten.
  2. Brainstorming. Der Klassiker – oft empfohlen und genauso oft auch zielführend. Machen Sie ein Brainstorming. Greifen Sie zu Papier und Stift, schreiben Sie drauf los und lassen Sie Ihre Gedanken fließen. Notieren Sie möglichst ungefiltert alle Aspekte, die Ihnen zu Ihrem Thema einfallen.
  3. Maximaler Input. Wir leben im Informationszeitalter. Nutzen Sie das zu Ihrem Vorteil! Schnappen Sie sich alle Informationen, die Sie kriegen können. Egal ob im Internet, Büchern, Zeitungen oder in Erfahrungsberichten anderer. Lesen Sie alles, informieren Sie sich rundum. Eigene Ideen zum Thema kommen dann von allein.
  4. Reizarme Umgebung. Schaffen Sie eine möglichst neutrale und ruhige Umgebung. Nichts um Sie herum. Stille. Lassen Sie Ihre Gedanken für sich stehen und durch nichts ablenken. Ohne andere Personen, Handy, Tablett, Fernseher oder Bücher. Schalten Sie alles aus, legen Sie alles beiseite und fokussieren Sie sich und Ihre Gedanken. Schließen Sie die Augen und versuchen Sie mindestens 30 Minuten bewusst nachzudenken.
  5. Ideen to go. Wenn sich Ihre Gedanken auf den richtigen Weg machen sollen, dann gehen Sie doch auch einfach los. Machen Sie einen ausgedehnten Spaziergang. Achten Sie bewusst auf Ihre Umgebung. Lokale, Menschen, Kleidungsstücke, Tiere, Leuchtreklamen, Verkehrsschilder. Saugen Sie alles in sich auf. Fällt Ihnen dazu etwas ein? Erinnert Sie eine bestimmte Farbe oder ein Geruch an etwas? Fällt Ihnen etwas zu einem prägnanten Wort auf einer Speisekarte ein?
  6. Austausch mit anderen. Erzählen Sie Ihrem Umfeld von der Ideensuche. Natürlich sollen nicht andere die gedankliche Arbeit für Sie übernehmen, aber die Anregungen anderer können durchaus eine fruchtbare Inspiration darstellen.
  7. Abschalten. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und muss einfach nur etwas Abstand gewinnen, um dann mit frischem Tatendrang und freiem Kopf weiter zu machen. Versuchen Sie bewusst etwas ganz anderes zu tun: Gehen Sie tanzen, einkaufen, Freunde treffen, Fenster putzen, eine Runde mit dem Hund … Danach haben Sie neue Energie und Motivation.
  8. Assoziationsketten. Brechen Sie Ihre innere Suche auf einen einzigen Begriff herunter. Sie möchten ein Buch schreiben und suchen eine spannende Story? Nehmen Sie das Stichwort Buch. Was für ein Begriff fällt Ihnen dazu ein? Märchen. Rotkäppchen. Wald. Tanne. Weihnachten. Geschenk. Spinnen Sie einfach drauf los. Vielleicht bleiben Sie bei einem treffenden oder inspirierenden Begriff hängen. Ansonsten starten Sie mit einem neuen Suchbegriff von vorn.
  9. Gestalten Sie eine Collage. Eine schöne und kreative Form, Ideen zu erlangen ist das Erstellen einer Collage. Blättern Sie Zeitungen und Zeitschriften, Prospekte und Flyer durch, schneiden Sie interessante Bilder und Schriftzüge, einfach alles was Ihr Aufsehen erregt. aus und setzen Sie es neu zusammen. Welches Bild ergibt sich für Sie?
  10. Klauen und optimieren. Alles nur geklaut? Das führt vielleicht manches mal schnell zum Ergebnis – ist aber nicht die Frucht einer eigenen Idee. Was aber ebenfalls ertragreich ist und auf jeden Fall von eigener Leistung zeugt, ist eine „abgekupferte“ Idee weiterzuspinnen bzw. zu optimieren. Besser machen ist schließlich nicht nachmachen.

Zur Autorin: Julia Bose ist Redakteurin bei der Initiative „Deutschland startet. Diese unterstützt Gründer und junge Unternehmen aus ganz Deutschland bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Hier können sich Existenzgründer über alle wichtigen Themen rund um die Selbständigkeit informieren – neben aktuellen relevanten News und Artikeln finden Sie bei uns Tipps und Tricks zu allen Gründungsfragen: von den besten Finanzierungsmöglichkeiten über die Businessplanerstellung, das passende Marketing bis hin zur Festigung des bestehenden Unternehmens.

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